Die Industrialisierung des globalen Nordens, die maßgeblich zur Klimakrise in ihrem heutigen Ausmaß beigetragen hat, wäre ohne die (gewaltsame) Ausbeutung der natürlichen Ressourcen des globalen Südens nicht möglich gewesen. Gleichzeitig war der Naturschutz ein integraler Bestandteil des kolonialen Projekts. Die „Erhaltung der Natur“ in ihrem „wilden“ Zustand diente der Machtsicherung und war eng mit Landnahme, Vertreibung und Unterdrückung verbunden.
Beides wirkt bis heute massiv nach und prägt bis heute die Landschaften vor Ort und die europäisch-afrikanischen Beziehungen. Die Veranstaltung möchte dem auf den Grund gehen und in den Dialog zu gemeinsamen Ansatzpunkten für den globalen Kampf gegen die Klimakrise treten.