In der dritten Folge des IEG-Podcasts „Epochal“ sprechen Fani Gargova und Manfred Sing über die Zentralsynagoge von Sofia – ein Bauwerk, das weit mehr ist als ein religiöser Ort.
Die 1909 eröffnete Synagoge ist heute das größte jüdische Gotteshaus in der Region Südosteuropa. Ihre Geschichte führt mitten hinein in die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche Bulgariens vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Fani Gargova lässt uns an den Ergebnissen ihrer Forschungen zur Geschichte der Synagoge teilhaben und zeigt, wie sich in der Architektur des Bauwerks Fragen religiöser Reform, urbaner Modernisierung und jüdischer Zugehörigkeit miteinander verbinden.
Warum sollte die neue Synagoge die verschiedenen jüdischen Gemeinden Sofias unter einem Dach vereinen? Welche politische Botschaft vermittelte ihre Architektur? Und welche Bedeutung hat das Gebäude heute für die jüdische Gemeinschaft und die bulgarische Gesellschaft?
Hier die neue Folge von „Epochal“ anhören.