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Öffentliche Podiumsdiskussion »Umstrittene Vergangenheit: Warum gibt es historische Forschung außerhalb der Universitäten?«


Die Podiumsdiskussion ist Teil der Konferenz »Deutsche Geschichte, europäische Zukunft? Vom Wert einer umkämpften Vergangenheit für die außeruniversitäre Forschung nach 1949 und 1989«, die vom 2.04. bis 4.04. am IEG im Rahmen des Leibniz-Forschungsverbundes Wert der Vergangenheit stattfindet. Gut zwanzig Expertinnen und Experten diskutieren in Vorträgen und Gesprächsrunden, wie die »Aufarbeitung« der umstrittenen Vergangenheit die außeruniversitäre historische Forschung in der Bundesrepublik nach 1949 und im vereinigten Deutschland nach 1990 legitimieren sollte:

Warum wollten sich Wissenschaftler:innen für Verständigung und eine europäische Perspektive engagieren und warum sollte die Politik dafür Geld bereitstellen? Welche gesellschaftliche Funktion und welchen geschichtspolitischen Auftrag hat die Geschichtswissenschaft über die reine Wissenschaft hinaus? Was bedeutet der Gründungsimpuls außeruniversitärer Institute nach 1949 – und weiterer Institute in den neuen Bundesländern nach 1989 – für die Wissenschaft heute? Und schließlich: Welche Rolle spielt die Internationalisierung der außeruniversitären Forschung für ihren heutigen Auftrag?

Organisation: Joachim Berger (IEG/GNM) und Gregor Feindt (IEG) mit Marcus Otto und Steffen Sammler (Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut)

Die Tagung ist zugleich ein wissenschaftlicher Beitrag zum 75-jährigen Bestehen des (Leibniz-) Instituts für Europäische Geschichte.